Pädagogisches Konzept der Kinderkrippe Villa Kunterbunt in Eckental-Forth
Durch tief greifende gesellschaftliche und familiäre Veränderungen wird der Bedarf nach einer Betreuung für Kinder unter drei Jahren immer größer.
Aufgrund dieses großen Bedarfs an Krippenplätzen entstand in Eckental, Ortsteil Forth, die Kinderkrippe Villa Kunterbunt.
Die Kinderkrippe Villa Kunterbunt versteht sich als familienergänzende und nicht familienersetzende Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Gemeinde und Jugendamt.
Das vollständige pädagogische Konzept unserer Einrichtung können Sie HIER herunterladen.
Trägerschaft
Die Villa Kunterbunt ist eine private Einrichtung unter der Leitung von Sonja Beierl, Erzieherin. Im BayKiBiG versteht sich diese Trägerschaft als sonstiger Träger (Art. 3 BayKiBiG).
Öffentlichkeitsarbeit
Durch Pressemitteilungen im Gemeindeblatt und ortsüblichen Zeitungen bekommt die Allgemeinheit immer wieder Informationen über uns.
Zusätzlich werden Aushänge und Flyer verteilt. Durch die Gestaltung von Sommerfesten, Eltern-Kind-Nachmittagen usw., zu denen auch die Öffentlichkeit eingeladen wird, tragen wir zur weiteren Öffnung nach außen bei.
Außerdem gibt es eine sehr schön gestaltete Internetseite, die ständig aktualisiert wird und alle wichtigen Informationen enthält.
Gemeinwesenorientierung
Da sich Kindheit heutzutage oft in isolierten und "kindgemäßen" Erfahrungsräumen abspielt, machen Kinder immer weniger Natur- und Primärerfahrungen und erleben so die Welt immer häufiger als undurchschaubar und unverständlich.
Deshalb ist es für uns pädagogische Fachkräfte wichtig, mit den Kindern Lebensfelder zu erschließen, in die sie früher hineinwuchsen bzw. selbständig erkunden konnten.
So wollen wir den Kindern folgendes ermöglichen:
- Entdecken der Umgebung der Kinderkrippe
- Naturerfahrungen in der engsten Umgebung der Krippe
- Kennen lernen der Arbeitswelt (z.B. Firmen im Haus)
Hier darf man natürlich das Alter der Kinder nicht vergessen und vor allem die begrenzte Fortbewegungsmöglichkeit und Ausdauer der Kinder.
Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen
Nach Artikel 15 BayKiBiG heißt es:
Kindertageseinrichtungen haben bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit jenen Einrichtungen, Diensten und Ämtern zusammenzuarbeiten, deren Tätigkeit in einem sachlichen Zusammenhang mit den Aufgaben der Tageseinrichtung steht.
Kindertageseinrichtungen kooperieren insbesondere mit Frühförderstellen, Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie schulvorbereitenden Einrichtungen und heilpädagogischen Tagesstätten.
Da es in der Gemeinde Eckental mehrere Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen usw. gibt, ist es für uns sehr wichtig, mit die-sen Stellen auch zusammenzuarbeiten.
Eine Vernetzung untereinander, um z.B. Konzeptionen auszutauschen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu beraten und um den Kindern Übergänge in nachfolgende Einrichtungen zu erleichtern, ist für alle Seiten ein großer Vorteil.
Natürlich kann diese Vernetzung auch auf andere Stellen wie Kinderarzt, Kirchengemeinden, Vereine usw. ausgeweitet werden.
Die enge Zusammenarbeit mit Gemeinde, Jugendamt und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist natürlich zwingend notwendig.
Die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Jugendamt ist sehr intensiv und wir werden hier bestens betreut und unterstützt.
Das Ziel der Vernetzung ist es natürlich, das Wohl der Kinder und ihrer Familien in den Vordergrund zu stellen.